„In der einen Hälfte des Lebens opfern wir unsere Gesundheit,
um Geld zu erwerben.
In der anderen Hälfte opfern wir Geld,
um Gesundheit wiederzuerlangen."
Voltaire
Jeder von uns kann pflegebedürftig werden!
Wussten Sie, dass aufgrund der demographischen Entwicklung der Status der Pflegebedürftigkeit vom Bundesgesundheitsministerium mittlerweile in den Rang eines „allgemeinen Risikos“ erhoben worden ist?
Meine tägliche Erfahrung ist es, dass obwohl bereits ca. 2,5 Millionen Menschen pflegebedürftig sind (Tendenz steigend), viele Betroffene leider nicht wissen, welche Rechte Sie auf Unterstützung und Hilfe seitens der Pflege- und Krankenkassen bzw. anderer Einrichtungen haben.
Zudem werden mit zunehmendem Alter die Krankheitsbilder der Menschen erfahrungsgemäß immer komplizierter und umfangreicher (Multimorbidität).
Die Anbieter von Hilfsangeboten, die sich auf diese Entwicklung hin spezialisiert haben, haben eine Fülle von Angeboten entwickelt, die in ihrer Komplexität für den/die "NormalbürgerIn" kaum noch zu überblicken sind.
Hinzu kommt, dass die Anzahl der abgelehnten Anträge auf eine Pflegestufe stetig zunimmt.
Pflegebedürftige und ihre Angehörigen sind mit der Organisation aller Notwendigkeiten häufig überfordert und fühlen sich alleingelassen!
Natürlich können Sie sich via Internet, einschlägiger Literatur, Zeitschriften oder Hausarztgespräche einen Überblick über die Vorgaben der Pflegeversicherung zur Durchsetzung einer Pflegestufe verschaffen.
Einige Tipps dazu finden Sie auch hier.
Aber reicht das wirklich aus, um eine erfolgreiche Pflegestufenverhandlung
führen zu können?